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Nach
alten Überlieferungen hatte der germanische Gott Wotan
seinen Waldsitz in Werdanske, dem heutigen Westerwalsede,
welches insgesamt 786 Einwohner zählt. Um das Jahr 1230
wurde der Ort im Dom zu Verden zum ersten Male urkundlich
erwähnt. Der Ortsteil Süderwalsede, 1981 Bundessieger im
Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" ist
wie Westerwalsede fast ausschließlich landwirtschaftlich
strukturiert. Das kulturelle Dorfleben wird hauptsächlich
von den örtlichen Vereinen gestaltet. Gemeinschaft und
Nachbarschaftshilfe werden hier noch großgeschrieben. |
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Im
Jahre 2001/2002 wurde für den Bereich Süderwalsede-Rahnhorst
das Projekt „Kulturgut Dorf – Dorfkulturgut“ als
gemeinsame Aktion der Stiftung Regionales Kulturerbe, des
Planungsbüros Koesling, der Dorfbevölkerung Süderwalsede
sowie der Gemeinde Westerwalsede durchgeführt. Die örtliche
Lage Süderwalsedes – Rahnhorst, die weitgehend ländlich
geprägte Bauweise Süderwalsedes mit seinen zahlreichen
Altbaumbeständen (Hofeichen), der im Dorf überall spürbare
Innovationsansatz und die Dorfgemeinschaft prädestinierten
die Auswahl Süderwalsedes zur Durchführung dieses Projekts.
Die Arbeitsergenisse – gegliedert in die Bereiche
Siedlungs-, Bau-, Sozial- und Gartenkultur – wurden
anschließend in der Broschüre „Dorfkulturgut Süderwalsede-Rahnhorst“
dargestellt, die bei der Gemeinde Westerwalsede sowie im
Rathaus der Samtgemeinde erhältlich ist. |