Gemeinde

KIRCHWALSEDE

Wassermühle in Federlohmühlen


Wann genau die Wassermühle in Federlohmühlen errichtet wurde, ist nicht mehr genau zu ermitteln. Zwar überreichte im Jahr 1975 die Handwerkskammer Lüneburg-Stade dem Mühlenbetrieb eine Ehrenurkunde zum 375jährigen Betriebsjubiläum; es ist aber durchaus möglich, dass die Mühle bereits vor dem Jahre 1600 existierte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Mühle mehrmals umgebaut. Noch heute sind verschiedene Jahreszahlen im und am Gebäude zu finden, die auf größere Umbauten schließen lassen (1789, 1852, 1895).

Eine Besonderheit an der Federloher Mühle ist das oberschlächtige Wasserrad, eine Bauart, die man in unseren Breiten nur sehr selten findet. Das Mahlwerk wurde noch bis 1974 mit Wasser angetrieben. Bis zu dieser Zeit wurde auch gewerblich für die Bauern der umliegenden Dörfer Korn gemahlen.

Später wurde hier mit einer elektrischen Hammermühle bis 1985 für den Eigenbedarf gemahlen. Seither stand das Gebäude weitgehend leer.

Im Jahr 1998 begann die Planung für die Wiederherrichtung der Mühle. 1999 wurde dann mit den Instandsetzungsarbeiten begonnen. Unter anderem wurde der ursprüngliche Mahlgang wieder hergestellt und ein neues Wasserrad eingebaut. Rechtzeitig zum Mühlentag, Pfingsten 2000, konnte die Renovierung abgeschlossen werden.

Die ursprüngliche Anlage und Funktion der Mühle ist für jedermann noch heute leicht zu erkennen.

Für Besucher ist Federlohmühlen ausgesprochen reizvoll. Ein kleiner Nebenfluss der Wümme durchfließt hier ein von Wasser, Wald, Heide und Moor geprägtes Wiesental.

Öffnungszeiten: Fr. 15 - 18 Uhr u. Sa./So. 10 - 18 Uhr, Information und Anmeldung über Familie Bammann, Tel. 04269 - 10 49 44

Seit einigen Jahren besteht zudem die Möglichkeit, in der Mühle zu heiraten; nähere Information finden Sie hierzu unter dem Stichwort "Trauungen".

Mühlenroute

Nordpfad "Federlohmühlen"

Nds. Mühlenstraße